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Narak

Ärger

Es ist ein Dauerbrenner-Thema: Die Fuß-Steuerung ist ein einziges Ärgernis. Richtig angebracht zwar durchaus funktional, aber bis ich sie das erste Mal richtig angebracht hatte vergingen über 30 Minuten. Beim zweiten Mal war ich zwar doppelt so schnell, hatte aber komplett die Lust auf dieses Durcheinander aus Seilen, Gummischnüren, Fastexschnallen, Verstellern und Rohren verloren. Liebe Faltboothersteller, hört auf zu experimentieren! Es gibt nichts besseres als eine ordentliche Steuerschiene ! Und darauf pflanzt sich jeder den Steuer- oder Stemmbock seines Vertrauens und gut ist! Ich jedenfalls habe eine solche Schiene adaptiert und bin wie bei meinen anderen derart umgerüsteten Booten sehr zufrieden damit.

Das Original-Steuer ist wie erwähnt funktional und gut verarbeitet - aber hässlich. Ich habe es durch ein weniger gut verarbeitetes Steuer der Petersburger Firma Triton ersetzt. Dieses ragt wegen der fehlenden Umklappvorrichtung nicht so geschwulstartig am Heck auf und verhilft so der langgestreckten Seitenansicht zu ihrem wohlverdient eleganten Ende.

Auch wenn man den Narak zumeist ohne Steuer fahren kann - Wellen von schräg hinten mag er gar nicht und möchte dann drehen. Ohne Steuer wird man dann ganz schnell zum Canadierfahrer...

Die Seitennaht ist wie schon erwähnt überklebt. Leider trifft das auf alle anderen Nähte nicht zu. Besonders unrühmlich fielen mir die Nähte rund um die Sitzluke und an den Trageriemen vorn und hinten auf. Hier hatten sich die Nahtlöcher bis zu 1mm geweitet und ließen munter Wasser ins Boot tröpfeln. Die Nähte um die Sitzluke herum habe ich mit Seamgrip abgedichtet, für die Nähte an den Tragegriffen war das wegen der auftretenden Last beim Tragen aber keine dauerhafte Lösung. Darum habe ich die Griffe abgeschnitten.

 

Aktualisierung: 27/08/2015
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