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Narak

Noch mehr Ärger?

Doch damit ist das Boot noch lange nicht dicht, denn die Befestigung des Süllrandes mit ihren großen Bolzen/Schrauben sorgt für weiteren  Wasserzufluss ins Boot. Auch die Stauluken sind nicht ganz dicht, weil NR hier Versionen ohne Dichtring verbaut hat. Für die beiden letztgenannten Probleme teste ich gerade verschiedene Lösungsansätze. 

Das Material des Oberdecks zeigte nach den ersten Roll- und Wiedereinstiegsübungen an den mit Deckstäben unterlegten Stellen deutliche Abschürfungen. Die Befestigungen der Rundumleine sind nur auf das Oberdeck geklebt und somit nicht sehr belastbar. Außerdem wirft das Deck bei Zug auf diesen Befestigungen leider unschöne Falten.

Beim Aufbau gibt es noch einen weiteren nervigen Punkt beim (offenen) Cockpit-Spant. Dieser muss mittig angesetzt werden und gibt bei der anschließenden Drehung dem Boot die endgültige Querspannung. Dabei schaben die seitlichen Nasen des Spantes am metallenen Verbinder des Dollbordes und bleiben natürlich an dessen Kanten hängen. Was das für das Sperrholz der Spantnasen bedeutet kann sich jeder denken - außer den Konstrukteuren wahrscheinlich.

Genug gemeckert!? Leider nein: Zuallerletzt möchte ich noch auf die Untauglichkeit der mitgelieferten Spritzdecke und des als Sonderzubehör lieferbaren Sea-Socks hinweisen. Auch wenn es da von Drittanbietern wie Langer und Zölzer Abhilfe gibt, ist das in meinen Augen für ein Kajak, welches als "grönländisches Seekajak" vermarktet wird eine absolute Peinlichkeit. Und wenn ich schon mal am Nachtreten bin - eine lange Stabtasche ist toll als Deichsel für den Bootswagen geeignet - nur sollte dann auch irgendwo eine Griffschlaufe sein. Aber so etwas ist ja zum Glück schnell angenäht....
 

Aktualisierung: 27/08/2015
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