"Für den Selbstbauer eine überaus dankbare Sache aber ist der reinrassige Faltkajak." (Edi Hans Pawlata: Kipp kipp hurra!, Wien 1928)

Die folgenden Artikel sind überwiegend schon anderswo erschienen. Es ist aber seit Erscheinen einige Zeit vergangen und einiges hat sich geändert. Infolgedessen habe ich (Volker) Ergänzungen und Änderungen gemacht.

Der Narak ist die Grönländer-Interpretation der französischen Faltbootwerft Nautiraid. Die Firma baut seit 1936 Faltboote und ist in den letzten paar Jahren in Deutschland immer präsenter geworden, was auch an dem rührigen deutschen Vertrieb liegt.

Den Ladoga 2 "Advanced" der russischen Faltbootwerft Triton habe ich mir im Februar 2008 zugelegt. Auf den Globeboots der vorangangenen Jahre war ich immer wieder um dieses Boot herumgeschlichen, manchmal auch gepaddelt, und war jedesmal begeistert von den Fahreigenschaften.

Seit Frühjahr 2013 habe ich neben meinen Faltern auch ein Festboot. Aber nicht irgendeines, sondern den modularen "Mercury" von Point 65n . Dieses Kajak ist als Einer 415 cm lang, 60 cm breit und wiegt rund 25 kg. Mit einer separat zu erwerbenden Erweiterung kann ein Zweier zusammengesteckt werden, welcher dann 545 cm lang ist und dann satte 35 kg auf die Waage bringt.

Den RZ 96 der Anhaltiner Faltbootwerft "Poucher Boote" habe ich mir im Sommer 1996 gekauft. Eigentlich wollte ich gar kein Neuboot, konnte aber in der mir zur Verfügung stehenden Zeit kein akzeptables Gebrauchtboot finden.

Der Cooper ist eine interessante Konstruktion der US-amerikanischen Faltbootwerft Folbot. Boote dieser Firma sind eigentlich nur im Fabrikverkauf zu haben, für Mitteleuropäer bietet sich aber auch der Bezug über die Firma Outtrade an. Folbot hat im Frühjahr 2016 leider den Betrieb eingestellt.

Dieses Boot ist ein Produkt der traditionsreichen Pionier-Werft aus Bad Tölz. Als Mitglied der 450er Familie zeigt dieser "W"-Typ am besten die direkte Abstammung von der "S"-Reihe. Fast alle Teile (außer Heck- und Bugsteven, sowie die Spanten 1 und 7) sind baugleich. An meinen Boot sind einige Teile sogar noch mit "450 S" beschriftet.